Mittwoch, 17. März 2010

...auf nach Malaysia

6.00 Uhr aufstehen, Zähne putzen, die restlichen Sachen in den Rucksack, dies ist normal nur noch die Zahnbürste und ein Handtuch, nachts ist es viel zu warm um irgendwas anzuziehen, außer man erwischt ein Dorm mit Klimaanlage dann braucht man manchmal wirklich 2 Decken oder den Schlafsack unglaublich wie kalt die manchmal die AC anschalten. So nun war auch ausgecheckt und ab Richtung Underground, die richtige Bahn auch noch erwischt und nun nach einigem hin und her laufen und die richtige Straße erfragen erreichte ich meinen Bus nach Johor Bahru/Malaysia.


Die Zollabfertigung war nun dann doch erwähnenswert.

Unser Bus stoppte an der singapurischen Grenze. Alle mussten aus dem Bus raus. Am Sing – Zoll auschecken und zur malaysischen Grenze laufen und hier wieder einchecken. Unser Bus fuhr derweil weiter und wir wurden in Malaysia wieder eingesammelt.

Tja nun war ich in Malaysia hatte mir auch übers Internet ein hostel reserviert, aber leider keine Antwort erhalten. Ich machte mich trotzdem auf den Weg dorthin. Schließlich hatte ich mir im voraus, nach guter deutscher Tugend eine Wegbeschreibung besorgt.

So verbrachte ich einige Minuten an einer Bushaltestelle um auf den richtigen Bus zu warten. Tja und freundlicherweise fing ein netter älterer Mann mit mir ein Gespräche an. Und dies wurde mir dann ein wenig zum Verhängnis. Er erklärte mir so einige „MUST DOs“ in Malaysia und was es alles so Sehenswertes in Bahru gab. Nunja schlussendlich gab es die ganzen Informationen nicht ganz für umsonst und meine Geldbörse wurde etwas erleichtert...

Ich will es mal so ausdrücken für unsere Verhältnisse waren es Pinats aber für ihn war es eine ganz gute Tageseinnahme. Im nach hinein war es einfach nur ärgerlich, da es so ne billig Masche war...

Egal irgendwie hatte es dann doch etwas für sich, ich hatte nun nen Plan was ich alles in Malaysia machen wollte und es wurde ne richtig supertolle Zeit...

Freitag, 12. März 2010

Singapur


Hier bin ich wohl im Paradies der Frauen und Feinschmecker gelandet. Ich versuch euch mal Singapur ein wenig näher zu bringen:

Nehmen wir mal an wir würden die Königstrasse unserer schwäbischen Landeshauptstadt überdachen, alles ein bissle zusammen schieben, einige Geschäfte übereinander setzten und schon hätten wir eine singapurianische Shopping-Mall. Nun nehmen wir diese Mall multiplizieren sie, sagen wir mal mit dem Faktor 25 und schwuppdiewupp hätten wir das Stadtbild von Singapur. ESSEN, Kinder ich sag's euch UNGLAUBLICH es ist so lecker und es gibt so viel und ne Auswahl ich liebe es. Das tollste daran es kostet fast nix... und ZACK → das ist Singapur.

Um ihren sehr hohen Lebensstandart zu halten gibt es wirklich an jeder Ecke Regeln und Strafen. Z.B. mit dem Fahrrad durch eine Unterführung fahren → 500Sin$ oder Drogenbesitz → Todesstrafe... Ich dachte immer Deutschland wäre überflutet von Regeln und Gesetzen, aber Singapur übertrifft alles...

Es ist wirklich unglaublich was das für einen Stadt ist, man muss es einfach mal gesehen haben.

Die ganzen Waren müssen natürlich alle importiert werden und so liegen vor der Stadt hunderte Frachtschiffe vor Anker → auch ein sehr beeindruckendes Bild.

Aber leider gibt es nur Klamotten zu kaufen die es in anderen Metropolen auch überall gibt.

Es sei den man verirrt sich ins Chinesen-Viertel oder macht einen Spaziergang durch „Little India“. Hier zeigt sich Singapur von einer total anderen Seite.

Im Vergleich zum eigentlichen Singapur, das super sauber, ordentlich und sehr modern ist geht es in „Little India“ absolut chaotisch und völlig umorganisiert zu. Wirkliche Verkehrsregeln kann man nicht erkennen, es ist sehr laut, jeder läuft Kreuz und Quer, überall auf der Straße wird gekocht, geschlafen und gequatscht. Wir hatten auch das Glück an einem Sonntagabend durch dieses Viertel zu schlendern. Tja und an Sonntagen ist es so: alle Indischen Männer gehen auf die Straße, aber es sind ausschließlich nur Männer, wir haben keinen einzige Frau gesehen und es waren tausende, abertausende von Männern, man sah wirklich nur noch Indische Männer... überall... das war echt krass.

Muss ja wirklich gestehen, dass meine weibliche Begleitung, die Nimali, sich ein wenig unwohl fühlte...

Mit ihr hab ich dann auch die Stadt erkundet. Stadtplan in die Hand und ab zur Suche nach den Highlights: Tempel jeglicher Religion, Botanischer Garten, die ein oder andere Mall, exotische Speisen versuchen, zum Strand, einen kleinen Park besuchen, den Startbereich der Formel 1- Strecke ablaufen, einen Aussichtsturm erfahren und zu guter Letzt ein kühles Bier genießen.

An unserem letzten Abend besuchten wir noch ein „must do“ wenn man in Singapur ist: Der Besuch des „night Zoos“. Sprich wir gingen am Abend in den Zoo, der wirklich toll gemacht ist und konnten mal Tiere beobachten die Nachtaktiv sind, ne kleine Show gab's auch noch und wir waren der Meinung das war SPITZE!

Tja nach 2 Tagen am 23.02.2010 ging es auch schon weiter mit dem Bus zur Grenze nach Malaysia...

Dienstag, 9. März 2010

Back to Brisbane...

aller Urlaub hat mal ein Ende, aber dies galt in diesem Fall nur fuer Oli und Tobi, olè.

Da die Zeit ein wenig drängte und wir noch einige tausend Kilometer vor uns hatten sind wir die nächsten Tage gefahren, gefahren und gefahren...

Auch hier gab es so das ein oder andere Schmankerl zu entdecken wie z.B das Örtchen 1770, an dem der weltberühmte Kapitän James Cook in diesem besagtem Jahr seinen Fuss auf australischem Boden setzte.

Und so gestaltete sich die Reise dann doch recht kurzweilig.

Ein Stopp hatten wir aber noch auf unserem Plan: den Besuch des „AUSTRALIEN ZOOs“ das Erbe des Steve Erwins the Croc hunter. Danke dafür.

Ich bin ja eigentlich kein wirklicher Zoogänger, da ich mir die Tiere lieber in der Freiheit anschaue und durch meine Projekte auch schon einige gesehen habe, aber ja es war ein toller Zoo. Große Gehege, viel Grün, gutes Personal und wirklich toll gemacht.

Und schwuppdiewupp waren wir wieder in Brisbane und wurden herzlich von der Familie King empfangen. Als kleines Dankeschoen versuchten wir uns als deutsche Köche und kredenzten Röstis in verschiedenen Varianten, gebacken haben wir sie jedoch auf dem BBQ, ein bissle Aussie-Stil musste dann doch sein... lecker wars...

Tags darauf musste ich mich von Oli und Tobi verabschieden, denn für die 2 hieß es zurück ins kalte Deutschland in den Schnee. hehe

Ich durfte die australische Gastfreundschaft noch ein paar Tage länger genießen bis mein Flugzeug am 21.02.2010 mit Ziel Singapur abhob.

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